Warum Schule nicht nur neue Technik, sondern auch neue Strukturen, neue Verantwortung und neue Formen der Zusammenarbeit braucht.
B.
In diesem Workshop ging es um Prozessabläufe innerhalb von Schule. Deutlich wurde, dass Lehrkräfte für Unterricht ausgebildet sind, nicht aber für BWL, Recht und Finanzen. Deshalb wurde der Wunsch nach externer Unterstützung und professioneller Organisationsberatung klar formuliert.
In der abschließenden Diskussion erläuterte Staatssekretär Dr. Urban Mauer das Landesprogramm „Schule der Zukunft“, das Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Mittelpunkt stellt.
Wichtig sei dem Ministerium, in der Breite der Begabungen zu fördern und die Persönlichkeitsbildung zu begleiten. Zur Unterrichtsversorgung habe das Ministerium eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um dem Mangel kurzfristig abzuhelfen. Zugleich stünden deutlich weiterreichende Herausforderungen im Raum. Der zu Beginn der Veranstaltung vorgestellte IQB-Bildungstrend zeige, dass die Kompetenzen am Ende der Grundschulzeit erkennbar schlechter geworden sind. Daraus ergebe sich die Notwendigkeit, Sprachförderung und Fachlichkeit – insbesondere Lesen, Schreiben und Rechnen – zu stärken und Lehrkräfte gezielt zu unterstützen. Digitale Lernmöglichkeiten müssten nicht nur technisch ausgebaut werden, sondern auch einen klaren inhaltlichen Mehrwert bieten. Die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen beschrieb Dr. Mauer unter anderem so:Vielfältig und engagiert wurde über die Schule der Zukunft diskutiert. Die Tagung machte deutlich, dass zahlreiche Lösungsansätze und Ideen vorhanden sind. Nun kommt es darauf an, den Austausch in konkrete Umsetzung zu überführen.